The Third Annual Health 2.0 Europe Conference in Berlin

6 – 7 November 2012, Berlin, Germany.
Healthcare is changing profoundly due to new web and mobile applications. The conference Health 2.0 Europe addresses recent developments in this emerging field. The 2012 edition features exciting live technology demos and panels dedicated to answering the most urgent questions in health care.

The Health 2.0 Europe conference promotes a new ecosystem for health innovation, and gathers together over 300 health entrepreneurs, IT solution providers, health professionals, patient organizations, health authorities, insurers, pharmaceutical companies, telecom groups, VCs and financiers, policy makers, and many more.

A few examples from the 50+ LIVE technology demos presented at the conference

  • iDoc24 cell phone-based dermatology consultation service
  • Isabel symptom checker empowering patients to search the right information and ask the right questions
  • Drugee platform collecting adverse drug reactions from patients and health professionals
  • Thryve mobile food coach, which listens to your body and helps you figure out what you should eat more of, and what you should avoid
  • Medting web-based platform for clinical case collaboration allowing doctors to request second opinions from other doctors around the world

The Health 2.0 Europe 2012 Agenda topics include

  • Patient communities and physician networks
  • Health 2.0: transforming hospitals and physicians’ practices
  • Financing Health 2.0
  • Compliance, Chronic Care and Population Health Management
  • Health promotion and Wellness 2.0
  • Sexual health, mental health, addictions, and other “unmentionables”

Inspirational speakers Tim KELSEY, the Executive Director of Transparency and Open Data for the UK Government, and Peter LEVIN, the Senior Advisor to the Secretary and CTO at the US Department of Veterans Affairs, will be among the 75 speakers carefully selected from over 25 different countries.

A special session on Health 2.0 for Pharma, moderated by Alexander SCHACHINGER of Healthcare 42 in Germany, will discuss how to best collaborate with doctors and about engaging patients. The session will also address questions on how to make the most of data, how to unleash clinical development, and how to avoid the numerous potential pitfalls.

To encourage their participation, Health 2.0 Europe is extending free registration for patient organization representatives.

Promoting ideation and innovation from all angles, Health 2.0 Europe 2012 also features a two-day “Code-A-Thon” on November 3 – 4 that brings together developers, designers, healthcare professionals and patients to create new and exciting applications for improved health and wellness. Registration to this event is free and 9,000 € in cash prizes will be distributed to the winners.

Register today for best way to get up to speed with the latest developments in Health 2.0.

For further information, please visit:
http://www.health2con.com/events/conferences/europe-fall-2012/

About Health 2.0 Europe
Health 2.0 Europe is the premier conference exploring how web, mobile and social technologies are transforming health care systems in Europe. As an organization, Health 2.0 has introduced over 500 technology companies to the world stage, hosted more than 9,000 attendees at conferences and code-a-thons, awarded over $1,400,000 in prizes through developer challenge programs and inspired the formation of 46 new city chapters around the globe. Health 2.0 isn’t a company, it’s a movement.

IT-Trends Medizin/Health Telematics 2012

“IT-Trends Medizin/Health Telematics 2012″- Wichtigster Fachkongress der IT- und Gesundheitsbranche in NRW öffnet zum achten Mal seine Türen

Montag, den 10. September 2012 – Am 12. September 2012 veranstalten ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen, Messe Essen GmbH und EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH bereits zum achten Mal den Fachkongress “IT-Trends Medizin/Health Telematics”. Dort treffen sich Expertinnen und Experten aus der Gesundheits- und IT-Branche, um über aktuelle Entwicklungen in der Telematik und Telemedizin sowie über IT-Trends in der Gesundheitswirtschaft zu diskutieren. Nach den erfolgreichen Kooperationen im vergangenen Jahr bringen die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin (DGTelemed e.V.) und die Medizinische Gesellschaft Essen e.V. ihre Expertise auch bei der Gestaltung des diesjährigen Kongressprogramms ein.
Die DGTelemed ist eine bundesweite Vereinigung zur Förderung, Verbreitung, Markteinführung und Publizierung moderner, innovativer Entwicklungen, Lösungen und Produkte in der Telemedizin. Welche Rahmenbedingungen benötigt der Aufbau einer flächendeckenden telemedizinischen Versorgungskultur? Welche Strategie verfolgt das Bundesministerium für Gesundheit in punkto Telemedizin? Wie stehen deutsche Krankenkassen dem Thema gegenüber? Welche aktuellen Projekte gibt es in Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern? Diese und weitere Themen stehen im Fokus der Telemedizin-Foren, die wie bereits im vergangenen Jahr unter der Schirmherrschaft der DGTelemed stehen und gemeinsam mit namhaften Referentinnen und Referenten im Rahmen des Fachkongresses “IT-Trends Medizin/Health Telematics” angeboten werden.

Die Medizinische Gesellschaft Essen fördert die ärztliche Fortbildung der gesamten Ärzteschaft im Raum Essen, in dem sie bestehende Fortbildungsaktivitäten in der Region koordiniert, aber auch deren inhaltliche Abstimmung anbietet. Als langjähriger Partner des Fachkongresses “IT-Trends Medizin/Health Telematics” freut sich die Medizinische Gesellschaft Essen auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Diskussionsrunde zum Thema “Moderne IT im Krankenhaus – Chancen und Risiken?”. In diesem Jahr garantiert eine qualifizierte Standortanalyse aus Sicht einer Expertenrunde bestehend aus Krankenhausärzten, Pflegekräften, Verwaltungsmitarbeitern, EDV-Leitern, Patienten, Angehörigen, sowie der Krankenhausgeschäftsführung ein interessantes Forum.

Auch darüber hinaus können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ein vielseitiges, spannendes und informatives Kongressprogramm freuen. Unter anderem stehen aktuelle Telematikanwendungen im Gesundheitswesen, (sektorübergreifende) Kommunikationslösungen (z.B. elektronische Aktenlösungen), das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR), Trends im Bereich Mobile Health sowie die Prozessoptimierung im Gesundheitswesen durch IT auf dem Tagungsprogramm. In der begleitenden Ausstellung finden Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Expertenorganisationen, die über die Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen informieren.

Für Kurzentschlossenen gibt es noch Karten an der Tageskasse. Weitere Informationen und das diesjährige Kongressprogramm sind unter www.it-trends-medizin.de verfügbar.

“Ein Quantum Telemedizin ist nicht genug”

Ein Beitrag von Dr. Axel Wehmeier, Leiter Konzerngeschäftsfeld Gesundheit, Deutsche Telekom AG

Kardiologen kontrollieren das EKG ihrer Herzinsuffizienz-Patienten via Internet, Diabetologen prüfen Blutzuckerwerte online, Krebsspezialisten tauschen sich per Video aus und holen bei Kollegen eine Zweitmeinung ein: Telemedizin ist keine Zukunftsvision mehr. Die Praxisbeispiele zeigen: Telemedizin hilft dem Patienten, unterstützt die Ärzte.

Endlich gibt es auch eine Grundlage für die Abrechnung telemedizinischer Leistungen. Mit dem Versorgungsstrukturgesetz vom 1. Januar steht der Begriff Telemedizin erstmals im Sozialgesetzbuch V. Die Bundesregierung hat den Ausschuss, der den einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) festlegt, verpflichtet, bis zum 31. März 2013 zu prüfen, inwieweit telemedizinische Leistungen in den Katalog aufgenommen werden können. Hiermit hat die Regierung die Option geschaffen, Telemedizin abzurechnen. Dies eröffnet neue Perspektiven.

Ein Beispiel: In Deutschland leben zwei bis drei Millionen Menschen mit Herzschwäche. 2010 war dies der zweithäufigste Anlass für eine stationäre Behandlung und die dritthäufigste Todesursache. Herzinsuffizienzpatienten, die sich telemedizinisch betreuen lassen, sind davon überzeugt. Sie müssen keine langen Anfahrten oder Wartezeiten in Kauf nehmen, stattdessen erstellen sie zu Hause selbstständig ein EKG und übersenden die Werte. Im Notfall erhalten sie rund um die Uhr Hilfe von einer Person, die ihre Gesundheitssituation kennt. So fühlen sich die Patienten sicher und gut betreut. Sie fragen sich daher: Warum gibt es nicht viel mehr solcher Anwendungen?

Wir brauchen die Telemedizin als Ergänzung zur bisherigen Versorgung schneller als gedacht. Der Städte- und Gemeindebund sagt: Auf dem Land fehlen bald 20.000 Mediziner. Schon jetzt muss ein Hausarzt in dünn besiedelten Gebieten mehr als doppelt so viele Einwohner versorgen wie sein Stadtkollege. Bis 2015 werden rund 50 Prozent der niedergelassenen Landärzte in den Ruhestand gehen, gleichzeitig entscheidet sich eine wachsende Zahl Absolventen für eine Karriere außerhalb der Arztpraxis. Parallel wächst die Zahl der über 60-Jährigen bis 2020 um 20 Prozent.

Lösungen wider die Versorgungsschere sind bereits im Praxisbetrieb – etwa das bundesweit erste flächendeckende Telemedizin-Netzwerk für Hoch-Risiko-Herzpatienten in Cottbus und Brandenburg. Patienten mit chronischer Herzschwäche werden dort rund um die Uhr aus der Ferne medizinisch betreut. Aber zu viele Patienten – ob in Fallingbostel oder in der Uckermark – müssen oft noch weite Wege zurücklegen.

Wenn wir die medizinische Versorgung langfristig sichern wollen, wird ein Quantum Telemedizin nicht genügen.


Dr. Axel Wehmeier, Leiter Konzerngeschäftsfeld Gesundheit, Deutsche Telekom AG – 13/06/2012
Quelle Text und Bild: ehealthserver.de (http://www.ehealthserver.de/entwicklung/380-ein-quantum-telemedizin-ist-nicht-genug)