Europas bedeutendster Branchenevent für Healthcare IT beginnt in Berlin mit neuem Ausstellerrekord

Logo_conhIT_BerlinDienstag, den 09. April 2013 - Mit 320 Ausstellern aus 14 Ländern öffnet am Dienstag, 9. April, die conhIT in Berlin ihre Tore auf dem Messegelände unter dem Funkturm. An drei prall gefüllten Veranstaltungstagen können sich die Teilnehmer auf Europas bedeutendstem Branchenevent für Healthcare-IT umfassend über die neuesten IT-Lösungen für das Gesundheitswesen und die aktuellen Trends der Branche informieren. Die Zahl der Aussteller ist gegenüber der Vorjahresveranstaltung um 18 Prozent gewachsen. Damit übertrifft die conhIT die Spitzenwerte der letzten Veranstaltung und erzielt einen neuen Ausstellerrekord.

Etwa 6.000 Fachbesucher werden in Berlin erwartet. Schirmherr der conhIT 2013 ist Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit.

“In Berlin begegnet die Branche der gesamten Bandbreite der Healthcare IT. Ob Fort- und Weiterbildung in Kongress und Akademie, Produktschau auf der Industrie-Messe oder intensiver Austausch im Rahmen der Networkingveranstaltungen – auf der conhIT finden Besucher und Aussteller alle Angebote, die heute wichtig sind”, erläutert Bernhard Calmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e. V. Der Verband hatte die conhIT 2008 als Branchentreff initiiert.

conhIT international – Belgien ist Partnerland
Neben Unternehmen aus Europa sind auch Aussteller aus Taiwan, Korea, Israel und den USA angereist. Mit Belgien hat die conhIT in diesem Jahr auch wieder ein offizielles Partnerland. Mehr als 20 belgische Unternehmen präsentieren ihre innovativen e-Health-Projekte in Berlin. Darüber hinaus bereichert Belgien auch mit einer eigenen Kongress-Session, verschiedenen Networking-Events und zahlreichen weiteren Veranstaltungen die conhIT.

Als politische Repräsentanten des Partnerlandes Belgien nehmen der Ministerpräsident der Flämischen Regierung Kris Peeters und der belgische Botschafter Renier Nijskens an der conhIT teil. Auch der Flämische Gesundheitsminister Jo Vandeurzen wird die Veranstaltung besuchen und Teil einer mehrköpfigen offiziellen Delegation aus Flandern sein.

“Die conhIT hat mit einer Internationalität von 21 Prozent den Anteil der ausländischen Aussteller gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Mit Belgien als Partnerland und Fachbesuchern aus allen Teilen der Welt unterstreicht die conhIT eindrucksvoll ihre Position als Leitveranstaltung für Healthcare IT”, so Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin.

Alle Innovationen der Healthcare IT auf einen Blick
Die conhIT ist das Schaufenster für Gesundheits-IT. Alle Marktführer und zahlreiche etablierte Mittelständler zeigen, mit welchen neuen IT-Lösungen die Patientenversorgung und das Gesundheitswesen von morgen effizienter gestaltet und qualitativ verbessert werden können. Auf 12.000 Quadratmetern bekommen die Besucher der Industrie-Messe einen kompletten Marktüberblick über die Produkte und Services der Healthcare IT-Branche. Das gibt es in so komplexer und zugleich konzentrierter Form nur auf der conhIT in Berlin.

Auch innovative Startups nutzen die Marketingchancen der Industrie-Messe, genau wie die zahlreichen Fachverbände, Consultants, Forschungseinrichtungen Hochschulen und Berater. Die beiden Bereiche Medizintechnik und Telematik haben sich in diesem Jahr noch weiter auf der Messe etabliert. Mit speziellen Themenführungen wird der Blick für Topthemen der Industrie-Messe, wie beispielsweise Mobilität und Interoperabilität, geschärft.

Kongress, Akademie und Networking
Mit 13 Kongress-Sessions, vier Akademie-Seminaren und 99 Networking-Events übertrifft die conhIT 2013 bei weitem das Veranstaltungsprogramm der vergangenen Jahre. Auch die fachliche Qualität stimmt, die Liste der insgesamt 90 Referenten liest sich wie das Who-is-Who der Branche. Usability und Mobility, Health Data Analytics oder Datensicherheit sind nur einige der vielen Themen, die auf der conhIT zur Auswahl stehen. Das heißt: Um den Wissensdurst zu stillen und sich auf professionellem Niveau über topaktuelle Themen der Branche auszutauschen – genau dafür bietet die conhIT allen Brancheninsidern exzellente Möglichkeiten.

Aussteller und Fachbesucher haben auch am Nachmittag vielfältige Gelegenheiten, themenspezifisch miteinander ins Gespräch zu kommen oder gemeinsame Ideen zu entwickeln und Geschäfte anzubahnen. Die Angebots-Palette des Networkingprogramms ist bunt und reicht von Workshops über Krankenhausexkursionen bis zu Match-Making-Sessions und Abendveranstaltungen in lockerer Atmosphäre.

Ab sofort können sich conhIT-Teilnehmer die kostenlose conhIT-App im Google Play und App Store herunterladen. Mit der App können Veranstaltungen nach Tagen und Zeitfenstern sowie Kategorien gefiltert und zum Smartphone-Kalender hinzugefügt werden.

Karriereplattform conhIT
Die zunehmende Nachfrage nach IT-Lösungen im Gesundheitswesen führt auch zu einem steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern. Sowohl für die IT-Hersteller als auch für die Krankenhaus-IT-Abteilungen bietet die conhIT beste Chancen, sich als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen, ob live vor Ort oder auch im “conhIT-Karriere Guide”. Neben speziellen Angeboten für Studierende, die sich über Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten in der Branche informieren möchten, gibt es eine große Jobbörse und ein Karriere-Get-Together, zu dem alle conhIT-Teilnehmer eingeladen sind. Am 10. April, dem “conhIT-Recruiting Day”, finden zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Karriere statt, darunter der Karriere-Worskhop mit anschließender Verleihung des conhIT-Nachwuchspreises für die beste Abschlussarbeit zum Thema Healthcare IT.

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT
Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie an Ärzte, Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 270 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern in 2012 zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

Die conhIT 2013 wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e. V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet.

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Interoperabilität: Gemeinsamer Standard für elektronische Patientenakten

Logo_conhIT_BerlinMittwoch, den 03. April 2013 - Mit der Vorstellung der Spezifikation 2.0 der Elektronischen FallAkte (EFA) und des IHE-Cookbook legt die deutsche Gesundheits-IT-Branche bei der conhIT 2013 das Fundament für einen breiten Einsatz übergreifender elektronischer Patientenakten in Deutschland. Künftig können Anwender elektronische Akten unterschiedlicher Ausprägung nutzen, bei denen zukunftssichere Standards zum Einsatz kommen. So wird nicht nur ein sicherer Austausch von Patientendaten gewährleistet, sondern auch Investitionssicherheit für Anwender und Hersteller erreicht.

Elektronische Patientenakten, die dem Austausch von Patientendaten im Rahmen regionaler oder überregionaler Versorgungsnetze dienen, werden in Deutschland bisher nur punktuell genutzt. Ein Grund dafür ist, dass es bis dato keine einheitlichen technischen Standards für solche Akten gab, was den Anwendern die Auswahl einer geeigneten Lösung und den Herstellern die Entwicklung von Produkten erschwert hat. Doch diese Zeiten sind jetzt vorbei. Bei der conhIT 2013 wird erstmals die neue EFA-Spezifikation 2.0 vorgestellt, die technische Hürden bei der Umsetzung von IT-gestützten übergreifenden Versorgungsszenarien im deutschen Gesundheitswesen beseitigt.

Die EFA-Spezifikation 2.0 berücksichtigt IHE-Profile und die darin niedergelegten Standards und genügt damit den internationalen Anforderungen an standardisierte Gesundheits-IT-Lösungen. Sie ist das Ergebnis einer wegweisenden Kooperation von Anwendern, Herstellern und Informatikexperten. Beteiligt waren der Verein Elektronische FallAkte, Fraunhofer FOKUS, IHE Deutschland und die AG Interoperabilität des Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.

Neben der EFA wurden zwei andere Aktentypen bearbeitet, die auf derselben Basis – IHE – beruhen: die Persönliche Elektronische Patientenakte (PEPA) und die einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakte (eEPA). Niedergelegt sind alle drei Spezifikationen im “IHE-Cookbook – Aktenbasierte, einrichtungsübergreifende Bild- und Befundkommunikation”, das ebenfalls auf der conhIT präsentiert wird.

Bessere Akzeptanz, höhere Investitionssicherheit
Die Elektronische FallAkte in ihrer bisherigen Version geht auf eine Initiative der deutschen Krankenhäuser zurück. Sie gilt als die derzeit am meisten eingesetzte elektronische Patientenakte in medizinischen Versorgungsnetzen in Deutschland. “Die Fallakte ist zweckgebunden und damit zugeschnitten auf den Einsatz in spezifischen Behandlungskontexten. Sie erlaubt es, in einem solchen Rahmen unter strenger Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben effizient Daten auszutauschen”, betont Dr. Jörg Caumanns vom Competence Center E-Health am Fraunhofer FOKUS.

Dass die EFA jetzt IHE-konform vorliegt, hat Vorteile für Anwender und Hersteller gleichermaßen. “Von Anwenderseite ist entscheidend, dass Patientenaktenlösungen keine Eintagsfliegen sind. Die Standardisierung der EFA erhöht die Akzeptanz bei Herstellern, Politik und Verbänden und trägt damit zur langfristigen Etablierung dieses Aktentyps bei. Das gibt den Anwendern die Sicherheit, die sie bei der Investitionsentscheidung für eine neue IT-Lösung benötigen”, betont Volker Lowitsch, CIO des Universitätsklinikums Aachen und Vorsitzender des Vereins Elektronische FallAkte.

Die Telematikinfrastruktur im Blick
Auch herstellerseitig bedeutet die Migrierung der EFA in Richtung IHE mehr Berechenbarkeit: “Der Einsatz internationaler Standards und die Tatsache, dass unterschiedliche in Deutschland übliche Aktentypen jetzt technisch kompatibel sind, werden dazu führen, dass Unternehmen sehr viel eher bereit sind, in entsprechende Module ihrer IT-Systeme zu investieren. Die EFA wird dadurch auch für den internationalen Markt interessant. Letztlich wird das nicht nur die Zahl der verfügbaren Patientenaktenlösungen erhöhen, sondern auch den Nutzerkomfort”, sind sich die im EFA-Projekt engagierten Vertreter des bvitg e. V. – Vorstand Jörg Holstein und die Leiter der AG Interoperabilität, Dr. Ralf Brandner, Olaf Dörge und Dr. Frank Oemig, sicher.

Zukunftssicher sind die EFA und die anderen im IHE-Cookbook niedergelegten Aktentypen auch deswegen, weil sie schon heute die im Aufbau befindliche Telematikinfrastruktur im Blick haben. So gibt es eine enge Kooperation zwischen der Elektronischen FallAkte und der für die elektronische Gesundheitskarte zuständigen gematik. “Seitens des bvitg setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass das gemeinsam geschaffene Aktenkonzept für einen Einsatz im Rahmen der Telematikinfrastruktur geeignet ist. Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund mehr, in Vernetzungsszenarien Patientenaktenlösungen einzusetzen, die nicht den jetzt vorgelegten Standards genügen”, betont Andreas Kassner, der das Projekt für IHE Deutschland und bvitg begleitet hat.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen
Entscheidend wird sein, dass die technischen Standards von Anwendern und Herstellern nun mit Leben gefüllt werden. So können EFA-Provider auf Basis der FallAkte Services für typische intersektorale Kommunikationsabläufe entwickeln, beispielsweise klinische Pfade oder Dienste zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Auch die Entwicklung kreativer Geschäftsmodelle steht bisher erst in den Startlöchern. “Das Interesse der Anwender an FallAkten ist jedenfalls enorm gewachsen. Dadurch entsteht die nötige Dynamik. Zusätzlich müssen Politik und Selbstverwaltung die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die von allen gewünschten regionalen Versorgungsnetze auch betriebswirtschaftlich arbeiten können”, sind sich alle Beteiligten einig.

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT
Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie Ärzte, Ärztenetze und MVZs, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 270 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern in 2012 zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

Die conhIT 2013 wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e. V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet.

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Resource Management in Hospitals: Still a Largely Untapped Potential

Logo_conhIT_Berlin9 – 11 April 2011, Berlin, Germany.
For years hospitals have been forced by cost-saving pressures to improve their internal processes to ensure they remain competitive. Not all options have been exploited yet. Multidimensional resource management can not only improve efficiency, but can also benefit the patient. At conhIT 2013 providers and users will be discussing the IT demands on modern hospital resource management as well as the obstacles that still stand in the way of solutions for the entire hospital sector.

A glance at the operating schedules is the easiest way to find out what modern hospital resource management can achieve. “A lot has been accomplished in recent years,” says Angelika Händel of Universitätsklinikum Erlangen. “In many hospitals nowadays, the employees involved can find out at any time about the operating schedule, operation details and when to bring in the next patient.” Even ordering operating materials and work schedules are unimaginable without using IT.

The fact that operating theatres are at the forefront of IT-assisted resource management hardly comes as a surprise: “An empty operating theatre costs several thousand euros every hour. At a time when economically speaking many hospitals are barely viable that is something they do not want to afford,” says Dr. Christoph Seidel, CIO, Klinikum Braunschweig. Together with Angelika Händel, a board member of Deutscher Verband Medizinischer Dokumentare (DVMD), Seidel, who is also director of the Competence Center for the Electronic Signature in Healthcare (CCESigG), will be chairing a Congress session on resource management at conhIT 2013.

Multidimensional resource management maximises benefits
Proper planning of resources has the potential to improve efficiency outside of the operating theatre as well. To date, however, hardly any steps have been taken in this direction. “Generally speaking, one can say that IT-assisted resource management works well in cases in which a hospital information system’s task is to assign a job, for example an X-ray examination.” Extra medical information is then provided for this job and combined with an order for transporting a patient. In many hospitals that is an efficient and automated process.

However, when the necessity arises to organise complex, IT-assisted planning processes many hospitals quickly reach their limits. “As soon as several planning factors have to be considered at the same time, which may also involve different departments, things become difficult. Most IT systems are incapable of handling such a multi-layered approach,” says Händel.

There are many examples that bear this out. At the top of the wishlist of many CIOs is a hospital-wide appointments management system. That would require drawing on data from completely different systems, inconceivable in a normal work situation, especially if the relevant systems are not from the same company. “HL7 represents an excellent communication standard for the hospital sector. What we do not have are cross-sectoral standards for resource management,” says Seidel.

Efficiency is in the patient’s interest too
The industry is aware of these deficits, as Andreas Kassner of the German Association of Healthcare IT Vendors (bvitg) points out: “The complex nature of day-to-day work in hospitals means that in many cases human beings still act as an interface. That is why there is definitely a need for standardisation. Hospitals should enter into a dialogue with manufacturers and offer concrete suggestions for improvements.”

What is clear is that efficient hospital resource management not only saves money but eases nerves as well. “Good resource planning should mean that patients do not have to wait all day for an operation or to stand around for ever in the emergency waiting room,” says Händel. A hospital might not be a car factory. “But with the help of IT and within certain limits it should be feasible to organise what would otherwise be impossible.”

More on this subject at conhIT 2013
On Thursday, 10 April 2013 at conhIT, experts taking part in the Congress Session no. 7 (Resource management) will be holding several lectures on their latest experiences of how hospitals work in practice. Resident practitioners and patients can also benefit from instruments that optimise day-to-day processes, for example online appointments systems. Also on 10 April 2013, the conhIT Forum “Focus on online services – from doctors for patients” will also be examining this topic. Anyone wishing to find out more ahead of conhIT about the products and services relevant to this subject can find the exhibitors in question in the conhIT Virtual Market Place and can already book an appointment at the Industrial Fair.

For further information, please visit:
http://www.conhit.de

About conhIT – Connecting Healthcare IT
conhIT targets decision-makers in IT departments, management, in the medical profession, nursing, doctors, doctors’ networks and medical care centres who need to find out about the latest developments in IT and healthcare, meet members of the industry and make use of opportunities for high-level advanced training. As an integrated event, over a period of three days conhIT combines an Industrial Fair, a Congress and Networking Events which are of particular interest to this sector. Launched in 2008 by the German Association of Healthcare IT Vendors (bvitg) as the meeting place for the healthcare IT industry and organised by Messe Berlin, this event recently recorded 270 exhibitors and 5,300 visitors and has now become Europe’s leading event for the healthcare IT sector.

conhIT 2013 is organised in cooperation with the following industry associations: the German Association of Healthcare IT Vendors (bvitg), the German Association for Medical Informatics, Biometry and Epidemiology (GMDS), the German Association of Medical Computer Scientists (BVMI). The National Association of Hospital IT Managers (KH-IT) and the Working Group of Directors of Medical Computing Centres at German University Clinics (ALKRZ) have provided contributions to the subject matter.

Source: conhIT Pressemitteilungen

Ressourcenmanagement im Krankenhaus: Potenziale längst noch nicht ausgeschöpft

Logo_conhIT_BerlinFreitag, den 08. März 2013 - Was modernes Ressourcenmanagement im Krankenhaus leisten kann, lässt sich am besten am Beispiel der OP-Planung ablesen: “Hier hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan”, sagt Angelika Händel vom Universitätsklinikum Erlangen. “In vielen Kliniken können die am Prozess beteiligten Mitarbeiter heute jederzeit sehen, wie die aktuelle OP-Auslastung ist, was der Stand bei einzelnen Operationen ist und wann der nächste Patient eingeschleust werden kann.” Auch die Bestellung von OP-Materialien und die Belegungsplanung sind ohne IT-Unterstützung kaum noch denkbar.

Dass gerade der Operationstrakt in Sachen IT-gestütztes Ressourcenmanagement ein Vorreiter ist, wundert nicht: “Ein leerstehender Operationssaal kostet mehrere tausend Euro pro Stunde. Das wollen sich die Krankenhäuser in Zeiten, in denen viele von ihnen an der Grenze zur Wirtschaftlichkeit agieren müssen, nicht leisten”, betont Dr. Christoph Seidel, CIO am Klinikum Braunschweig. Zusammen mit Angelika Händel, die auch als Vorstandsmitglied des Deutschen Verbandes Medizinischer Dokumentare (DVMD) aktiv ist, hat Seidel, u.a. Vorsitzender des Compentence Centers für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG), auf der conhIT 2013 den Vorsitz einer Kongress-Session zum Thema Ressourcenmanagement übernommen.

Multidimensionales Ressourcenmanagement bringt maximalen Nutzen
Effizienzreserven bei der Ressourcenplanung schlummern auch jenseits des Operationstrakts – nur sind sie da bisher noch längst nicht überall mobilisiert. “Generell kann man sagen, dass das IT-gestützte Ressourcenmanagement an den Stellen gut funktioniert, wo es darum geht, aus dem klinischen Informationssystem einen Auftrag auszulösen, beispielsweise für eine radiologische Untersuchung”, so Seidel. Diese Aufträge werden um medizinische Informationen ergänzt und an die Bestellung eines Patiententransports gekoppelt. In vielen Kliniken ist das ein effizienter und automatisierter Prozess.

Wenn es allerdings darum geht, komplexe Planungsprozesse mit IT-Unterstützung zu organisieren, stoßen viele Krankenhäuser rasch an Grenzen: “Sobald bei der Planung mehrere Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden müssen, die vielleicht auch noch in unterschiedlichen Abteilungen angesiedelt sind, wird es schwierig. Mit einer solchen multidimensionalen Herangehensweise sind die meisten IT-Systeme derzeit noch überfordert”, so Händel.

Beispiele dafür gibt es viele. Ein krankenhausweites Terminmanagement steht auf der Wunschliste zahlreicher Klinik-CIOs ganz weit oben. Dafür müssten Informationen aus ganz unterschiedlichen IT-Systemen berücksichtigt werden – im Alltag oft ein Wunschtraum, insbesondere dann, wenn die Systeme nicht vom gleichen Hersteller kommen. “Wir haben im Kliniksektor mit HL7 einen hervorragenden Standard bei der Kommunikation von Information. Was wir aber nicht haben, sind übergreifende Standards für das Ressourcenmanagement”, betont Seidel.

Effizienz ist auch im Interesse des Patienten
Die Industrie ist sich dieser Defizite bewusst, wie Andreas Kassner vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. betont: “Die Komplexität des Klinikalltags führt dazu, dass der Mensch in vielen Fällen noch immer als Schnittstelle herhalten muss. Es gibt deswegen sicher einen Bedarf nach mehr Standardisierung. Die Krankenhäuser sollten hier mit den Herstellern in den Dialog treten und konkrete Verbesserungsvorschläge machen.”

Klar ist: Ein effizientes Ressourcenmanagement im Krankenhaus spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. “Bei guter Ressourcenplanung muss es einfach nicht sein, dass Patienten den ganzen Tag auf eine Operation warten oder sich in der Ambulanz die Beine in den Bauch stehen”, so Händel. Zwar ist ein Krankenhaus keine Automobilfabrik. “Aber es sollte mit IT-Unterstützung schon möglich sein, auch das Unplanbare zumindest in gewissen Grenzen planbar zu machen.”

Mehr zum Thema auf der conhIT 2013
Am conhIT-Donnerstag, dem 10. April 2013, berichten Experten in der Kongress-Session 7 “Ressourcenmanagement” in mehreren Vorträgen über aktuelle Erfahrungen aus der Krankenhauspraxis.

Auch im niedergelassenen Bereich profitieren Leistungserbringer und Patienten von Tools zur Optimierung des Praxisbetriebes, etwa durch die Online-Terminvergabe. Diesem Thema widmet sich, ebenfalls am 10. April 2013, das conhIT-Forum “focus Online-Services von Ärzten für Patienten”.

Interessierte, die sich schon vor der conhIT über Produkte und Dienstleistungen aus dem Themengebiet informieren möchten, können über den conhIT-Virtual Market Place nach entsprechenden Ausstellern suchen und bei Bedarf schon jetzt einen Gesprächstermin auf der Industrie-Messe vereinbaren.

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT
Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie Ärzte, Ärztenetze und MVZs, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT-bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 270 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern in den vergangenen Jahren zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

http://www.conhit.de

Kongress des Branchentreffs der Healthcare IT 2013 unter dem Motto “Gute IT – Bessere Medizin.”

Dienstag, den 18. September 2012 – Die Kongressthemen der conhIT 2013 stehen fest. Auf seiner Sitzung am 14. September in Berlin verständigte sich der conhIT-Kongressbeirat auf die aktuellen Schwerpunktthemen der Healthcare IT, die in insgesamt zwölf Kongresssessions im nächsten Jahr behandelt werden. Für vier Sessions können sich Akteure der Branche in den ersten vier Oktoberwochen über das Call for Paper-Verfahren bewerben. Die verbleibenden Themen werden im November 2012 bekanntgegeben.

Call for Paper-Sessions im conhIT-Kongress 2013:

Steigerung der Effizienz durch IT-Prozessunterstützung
Ressourcenmanagement
Leistungssteuerung und – management
Regionale Vernetzung und Versorgungssteuerung

Das Call for Paper-Verfahren wird am 1. Oktober 2012 eröffnet. Interessierte haben dann bis zum 26. Oktober Gelegenheit, sich mit einem thematisch passenden Vortrag für den Kongress zu bewerben. Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Informationen zu den vier ausgeschriebenen Themen werden Ende September unter http://www.conhit.de (Kongress) veröffentlicht. Die Auswahl der spannendsten Vorträge erfolgt durch ausgewählte Vertreter des Kongressbeirats, die sich zusätzlich als Paten engagieren.

“Wir freuen uns, wieder ausgewiesene und hochkarätige Persönlichkeiten für die Mitarbeit im Kongressbeirat gewonnen zu haben”, sagt Prof. Dr. Peter Haas, der als Kongresspräsident maßgeblich an der Gestaltung des Programms beteiligt ist. “Die Zusammenstellung des Beirats aus über 30 Vertretern der wichtigsten Institutionen der Branche ermöglicht es uns, die Themen in den Kongress zu holen, die für die Branche wirklich relevant sind.”

Haas engagiert sich im Kongresspräsidium gemeinsam mit Dr. Carl Dujat, Udo Timmermann, Helmut Schlegel und Andreas Kassner. Sie repräsentieren die Branchenverbände, die die conhIT seit 2009 gemeinsam inhaltlich gestalten: GMDS e. V., BVMI e. V., ALKRZ, KH-IT e. V. und Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. als Initiator und Veranstalter der conhIT.

Das detaillierte Kongressprogramm soll Anfang 2013 feststehen. Fotos vom Beiratstreffen in Berlin, Informationen zum Kongressbeirat sowie ausführliche Informationen zur Gesamtveranstaltung und den Ausstellern der Industrie-Messe finden Sie unter www.conhit.de.

Die conhIT 2013 findet vom 9. bis 11. April 2013 auf dem Messegelände Berlin statt.

conhIT – Connecting Healthcare IT
Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie Ärzte, Ärztenetze und MVZs, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 270 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern in den vergangenen Jahren zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

Die conhIT 2013 wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e. V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet.