Eindrücke und Trends 2013/2014

2013 - 2014(English version: click here)

Im Januar 2012 hatte ich für das Jahr 2012 folgende Aussagen gemacht:

  • Zunehmendes Auftragsvolumen
  • Steigendes Preisniveau für qualifizierte Übersetzungen
  • Soziale Netzwerke gewinnen an Bedeutung
  • Technisierung hilft, aber Definition von Austauschformaten und Workflows muss weiter vorangetrieben werden
  • Die maschinelle Übersetzung hat ihre Versprechungen bisher nicht erfüllt
  • Übersetzerverbände sind gefordert, das Aus- und Weiterbildungsangebot auszubauen
  • Die Interessenvertretung der Übersetzungsbranche muss gestärkt werden

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Auch für das Jahr 2013 blieben die Themen mehr oder weniger dieselben, wie sich dem entsprechenden Blick auf 2013 entnehmen lässt.

Für das Jahr 2014 haben sich die Themen für uns etwas verschoben, aber an erster Stelle bleibt nach wie vor:

- Auftragsvolumen und Preise für qualifizierte Übersetzungen steigen
Soziale Netzwerke und Internet-basierte Marktplätze für Übersetzungsdienstleistungen
Zunehmende Technisierung/Interoperabilität der Übersetzungstools
Maschinelle Übersetzung
Der Blick nach vorne – 2014
Spezialisierung, Weiterbildung
Diversifikation
Der Markt teilt sich weiter
Schlussbetrachtungen


Auftragsvolumen und Preise für qualifizierte Übersetzungen steigen

In diesem Zusammenhang ist z. B. eine Studie eines unabhängigen Marktforschungsunternehmens für Käufer von Übersetzungsdienstleistungen sehr interessant. Schon in der Zusammenfassung des Berichtes gibt es 3 Abschnitte mit spannenden Aussagen.

Aussage 1 der Studie von IBISWorld:

“Prices have risen moderately over the past three years, and are forecast to continue rising at a slightly slower rate through 2016. Price increases are due to a recent rise in demand for translation services stemming from increased globalization, rising immigrant populations and growing world trade values.”

Im Gegensatz zur oft geäußerten Meinung vieler Übersetzer steht hier, dass die Preise in den letzten drei Jahren gestiegen sind und auch in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Einer der genannten Gründe dafür ist die Zunahme des Volumens an Texten, die übersetzt werden müssen. Über dieses anhaltende Wachstum des Marktes hat Common Sense Advisory schon im Juni berichtet: The language services industry continues to grow, albeit slowly. LSPs: look up and smile. You are part of an industry that is worth US$34.778 billion and continues to grow at 5.13%, despite macroeconomic indicators telling a different story.“ 

Aussage 2 der Studie von IBISWorld:

Buyers must pay the prevailing market price in order to purchase translation services, because there are no equivalent alternatives beyond employing a team of in-house translators. Also detrimental to buyer power is the level of specialization among translation services. There are far fewer suppliers capable of translating rare or highly technical language, making the acquisition of these services more expensive.

Die zweite Aussage der IBISWorld-Studie enthält einigen Sprengstoff. Es wird nicht nur darauf hingewiesen, dass es außer einem Team von Inhouse-Übersetzern keine Alternative zu freiberuflichen Übersetzern gibt, was schlichtweg bedeutet, dass die maschinelle Übersetzung nicht als gangbare Alternative betrachtet wird, sondern es wird auch ganz klar die Aussage gemacht, dass es nur wenige Übersetzer für seltene Sprachen oder spezielle technische Fachgebiete gibt, wodurch der Einkauf dieser Dienstleistungen teurer wird. Wer das nicht als Argument für eine weitere Spezialisierung der Freiberufler wertet, sollte sich vielleicht die dritte Aussage in der Studie anschauen.

Aussage 3 der Studie von IBISWorld:

In general, however, the total number of translation services suppliers has increased considerably in the past three years, due in part to rising internet usage. The majority of suppliers are independent, nonemploying translators. The internet has made it simpler for independent suppliers to find clients and to start their own businesses. The large number of competitors and low market share concentration among translation services providers help to moderate price increases and provide buyers with leverage when negotiating price.

Hier steht ganz deutlich, dass Einkäufer von Übersetzungsdienstleistungen dort, wo es nicht auf spezialisierte Dienstleistungen ankommt, das große Angebot an Dienstleistern nutzen können, um die Preise in Verhandlungen zu drücken.

Soziale Netzwerke und Internet-basierte Marktplätze für Übersetzungsdienstleistungen

In diesem Bereich habe ich im letzten Jahr leider nicht nur positive Entwicklungen gesehen. Der Trend zeigt deutlich, dass die bisherigen Übersetzerplattformen (Proz.com, Translatorscafe etc.) immer mehr an Bedeutung verlieren. Leider nehmen aber die Billigheimer-Plattformen wie oDesk, Elance und wie sie alle heißen zu, und das Schlimme daran ist, dass durch diese Plattformen der Eindruck vermittelt wird, qualifizierte Übersetzungen wären für Peanuts erhältlich. Auch hier sind es die Übersetzer selbst, die durch Unterstützung dieser Plattformen den Ast absägen, auf dem sie sitzen.

social networks, vintage sign

Auf Facebook kam es leider zu einer ausgeprägten Zersplitterung der Übersetzer-Gruppen. Neben den klar definierten Gruppen, die sich bestimmten Aufgaben widmen (z. B. “Find a Translator” für Jobs, “Translators helping Translators” für Terminologiehilfe, “Glossarissimo” als Glossarsammlung), gibt es inzwischen unzählige Gruppen für Übersetzer, so dass es praktisch unmöglich ist, auch nur annähernd allen zu folgen (für deutschsprachige Übersetzer kann man z. B. die Gruppe “Übersetzer/innen” empfehlen, für englischsprachige ist sicherlich “Watercooler” eine empfehlenswerte Gruppe). Es ist erstaunlich, wie viele gute Jobs inzwischen über Facebook vermittelt werden. Daher ist eine professionelle Teilnahme in den oben genannten Gruppen sicherlich empfehlenswert.

Auch LinkedIn und Xing entwickeln sich zunehmend zu Plattformen, auf denen LSPs Freelancer suchen und LSPs und Freelancer Kontakte zu Endkunden knüpfen können.

Für diejenigen, die auf Twitter unterwegs sind, bieten wir mit dem Konto @Translate_Jobs einen Aggregator, um Jobangebote aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Ähnliche Angebote bieten wir für Nachrichten aus der Übersetzungsindustrie mit @Translate_News, interessante Blogs und Ereignisse aus der Übersetzungsindustrie sind auf @Translate_Blogs und @TranslateEvents zu finden.

Zunehmende Technisierung/Interoperabilität der Übersetzungstools

Auf diesem Gebiet hat sich im letzten Jahr viel getan. Sowohl SDL Trados als auch MemoQ haben sich bemüht, die Interoperabilität zwischen den gängigsten Produkten zu verbessern. Dabei wurden erhebliche Fortschritte erzielt, und selbst bei across mehren sich die Anzeichen für eine Öffnung der Plattform. Insgesamt gesehen ist dies eine sehr positive Entwicklung, da wir als LSP oder Freelancer nicht mehr notwendigerweise mit mehreren Tools arbeiten müssen. Aus unserer Sicht scheint der Hype um die online TM-Tools und Crowdsourcing-Tools wieder etwas nachgelassen zu haben, das kann allerdings auch daran liegen, dass diese Tools möglicherweise in einem anderen Marktsegment ihren Platz gefunden haben. Nach wie vor bin ich mehr als misstrauisch gegenüber Tools, bei denen ich keine Kontrolle über meine TMs habe, bzw. je nach Tool überhaupt kein TM habe.

Jenseits der TM-Tools gibt es allerdings weitere Tools, die in vielen Marktsegmenten der Übersetzungsbranche eine entscheidende Rolle spielen. Auch wenn wir es nicht lieben, gehört dazu z. B. die Bearbeitung von PDF-Dateien, und es ist erschreckend, wie viele Übersetzer kein Verständnis über die Funktion und den Aufbau von PDF-Dateien haben. Wer versucht, PDF-Dateien, egal mit welchem TM-Tool, zu übersetzen, ist selbst schuld, wenn er/sie dabei Probleme hat. Es gibt genügend Fortbildungsangebote (z. B. “PDF: der tägliche Horror“), die erklären, wie man PDF-Dateien bearbeiten kann.

Eine andere Technologie, die leider viel zu wenig Beachtung findet, ist Spracherkennungssoftware. Mit Dragon Naturally Speaking lässt sich zaubern und der Produktivitätszuwachs, der damit in manchen Bereichen erzielt werden kann, lässt selbst eingefleischte MT/PEMT-Anhänger vor Neid erblassen.

Das bringt uns natürlich direkt zu einem der am kontroversesten und teilweise fast schon hysterisch diskutierten Thema der Übersetzungsbranche: die angebliche Bedrohung durch MT.

Maschinelle Übersetzung

Die teilweise hysterischen Ängste, die viele Übersetzer bezüglich MT haben, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich genau anschaut was auf dem Markt abläuft, kann man verschiedene interessante Details erkennen. Es gibt einige wenige Unternehmen, die den Markt hauptsächlich über Pressemitteilungen und Marketingaktivitäten dominieren, aber jetzt mal Butter bei die Fische, hat irgendjemand schon mal einen mit MT übersetzten Text von Asia Online oder KantanMT gesehen? Sind die so gut, dass man es nicht einmal bemerkt, oder so schlecht, dass niemand die Dienstleistungen kauft. Warum hat Sajan, ein großer LSP, der seit Jahren auf MT setzt, eigentlich gerade von Asia Online zu KantanMT gewechselt (siehe hier). Hat Asia Online doch nicht die 2011 von Sajan so hoch gelobten Ergebnisse gebracht? Oder beginnt hier ein Preiskampf zwischen gleichwertigen Anbietern?

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TriKonf Conference 2013

Wir haben uns während der Trikonf-Konferenz 2013 eingehend mit dem Thema MT beschäftigt, und Jutta Witzel hat es in ihrem MDÜ-Artikel (MDÜ 6/13) wunderschön auf den Punkt gebracht. Ihrer Meinung nach “hat die Trikonf nachhaltig Befürchtungen ausgeräumt, maschinelle Übersetzungen könnten die Arbeit von Humanübersetzern ernsthaft gefährden”. Prof. Philip Koehn hatte in seiner Keynote wirklich anschaulich verdeutlicht, wofür MT eingesetzt werden kann und wofür eben nicht. Eine seiner Kernaussagen war “Ein maschinelles Übersetzungssystem wird niemals den Punkt erreichen, an dem es den Humanübersetzer ersetzen kann”.

Leider vergessen viele Übersetzer oft, dass die meisten der Tools wie Trados, MemoQ, Wordfast, OmegaT, DéjaVu oder auch across, mit denen wir heute arbeiten, auf frühen Arbeiten der MT-Pioniere basieren. TMs, AutoSuggest, Subsegment Matching, AutoAssemble usw., all das sind Funktionalitäten, die aus dem MT-Bereich kommen.

Prpf. Philipp Koehn at TriKonf 2013

Prof. Philipp Koehn delivering his keynote speech at TriKonf 2013

Prof. Koehn sieht deshalb auch die Notwendigkeit, Übersetzer bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Zwei Projekte dazu laufen bereits: Casmacat und Matecat. Es lohnt sich, sich darüber zu informieren und vielleicht sogar dabei mitzumachen.

Meine Überzeugung ist und bleibt, dass MT und MT-Funktionalität am besten in den Händen von Übersetzern aufgehoben ist, und dort auch am besten funktioniert.

Der Blick nach vorne – 2014

Trends 2014

Spezialisierung, Weiterbildung

Webinar Concept, educationDie Spatzen pfeifen es von den Dächern und die Analysten belegen es mit Zahlen: Spezialisierung ist ein Weg, mit dem sich größere Auftragsvolumina, höhere Preise und bessere Gewinne erzielen lassen. Dazu ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Der Weg der Spezialisierung ist steinig. Neben den Weiterbildungsangeboten der Fachgesellschaften (z. B. BDÜ, ITI, ATA) gibt es jedoch auch „private“ Plattformen mit qualifizierten Weiterbildungsangeboten. Dazu gehören neben den großen MOOCs Plattformen, wie z. B. Coursera oder Udemy auch kleine spezialisierte Anbieter, die spezifische Angebote für die Übersetzungsindustrie zur Verfügung stellen, wie z.B. eCPD Webinars und natürlich das Weiterbildungsangebot vom BDÜ (unter “Seminare”) unsere eigene Weiterbildungsplattform „The Alexandria Library“, die wir erst vor einem Jahr gegründet haben. Für 2014 haben wir mit der Library einiges vor, und werden sie bald um das Auditorium erweitern.

Neben den Fortbildungsangeboten für „etablierte“ Übersetzer wird es allerdings auch immer wichtiger, direkt in die Unis zu gehen. Es kann doch nicht wahr sein, dass die Studenten an sogenannten renommierten Übersetzungsschulen und Universitäten, die einen Kurs in medizinischer Übersetzung besucht haben, noch nie was von den EMA-Templates gehört haben. Da muss wohl etwas mehr Realität und etwas weniger Translationswissenschaft vermittelt werden.

Es ist zu erwarten, dass die privaten Anbieter und wahrscheinlich auch die Übersetzerverbände versuchen werden, diese Lücke zu schließen. Am besten lässt sich dies natürlich an den Unis bewerkstelligen, deshalb würde ich mir wünschen, dass:

  • die Unis mehr den Kontakt zu erfahrenen Übersetzerkollegen und Agenturen suchen würden, um diese in die Ausbildung einzubinden
  • mehr erfahrene Übersetzer an die Unis gehen würden

Diversifikation

Eines der Schlagworte 2013 war sicherlich Diversifikation, je nach Betrachtungsweise ein Hype oder ein Trend, der sicherlich auch durch das sehr lesenswerte Buch von Nicole Y. Adams „Diversification in the Language Industry“ ziemlich angeheizt wurde. Inwieweit Diversifikation einer Spezialisierung entgegenläuft, oder diese sogar unterstützt, ist nicht immer ganz deutlich. So wäre z. B. Medical Writing als zusätzliche Spezialisierung eines medizinischen Übersetzers meiner Meinung nach auch gleichzeitig ein Schritt in Richtung Diversifikation. Bei anderen Diversifikations-Aktivitäten sehe ich doch einige Risiken, die z. B. auch in dem Wikipedia-Artikel zur Produkt-Markt-Matrix angesprochen werden.

Der Markt teilt sich weiter

Wenn man erfahrenen Kollegen wie Chris Durban, die übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch geschrieben hat, zuhört, beschreibt sie zwei Übersetzergruppen, „Bulk“ und „Premium“ Übersetzer. Ich beschreibe diese Segmente eher als, Übersetzer, die zum „Buyers Market“ oder „Sellers Market“ gehören. Beide Beschreibungen beziehen sich eigentlich auf sehr ähnliche Marktsegmente.

Das „Bulk/Buyers Market“ Segment ist geprägt von einem deutlichen Druck auf die Preise, einem Überangebot an Übersetzern oder solchen, die sich als Übersetzer bezeichnen. Dieses Marktsegment sehe ich als große Bedrohung für die gesamte Branche, da sie potentiellen Kunden zwei negative Eindrücke vermittelt:

a) Übersetzungen sind für Peanuts zu haben
b) Wir bekommen so häufig schlechte Qualität, dass es sich wahrscheinlich eh nicht lohnt, mehr zu zahlen, da wir die Übersetzungen sowieso nacharbeiten müssen.

Übersetzer im Premium/Sellers Market“ Segment kennen die Probleme kaum, sie sind meistens ausgebucht, erzielen ordentliche Umsätze. Man trifft sie oft auf Konferenzen, bei Fortbildungsveranstaltungen und anderen Industrie-Events.

Jerzy Czopik, ein Kollege, den ich sehr schätze, bringt es regelmäßig auf einen Punkt, wenn er über das Bulk/Buyers Market“ Segment sagt´: “Wir erreichen die Leute in diesem Segment leider nicht, sie sind keine Mitglieder in den Übersetzerverbänden, sie nehmen nicht an Fortbildungsveranstaltungen teil und wursteln oft nur so vor sich hin.“ Er hat recht, und ich habe auch keine Idee, wie sich das ändern lassen könnte. Natürlich wäre es genau für diese Übersetzer wichtig, sich fortzubilden und zu netzwerken, sie würden am meisten davon profitieren, aber genauso wichtig ist es für die Übersetzungsbranche, sich um diese Übersetzer zu kümmern, da sie sonst längerfristig in der Übersetzungsbranche mehr Schaden verursachen können, als alle aktuellen und zukünftigen MT-Lösungen zusammen.


Schlussbetrachtungen

Fotolia_58454679_XS_copyrightWas hat sich 2013 geändert? Nicht wirklich viel, leider hat der erwartete Ruck in der Übersetzungsbranche nicht stattgefunden, es wird immer noch viel gejammert und gemeckert. Anstatt sich aufzuraffen und etwas für die Branche zu tun, zersplittert die Übersetzungsbranche weiter. Nein, es hilft nicht, sich selbst als „außergewöhnlich“ zu bezeichnen, „stolz zu sein“, als Übersetzer zu arbeiten, zu fordern, dass „man seinen Übersetzer lieben soll“ oder sich in noch mehr selbst geschaffene Häuptlings-Pöstchen zu flüchten. Nein, es hilft auch nicht, ständig gegen MT und die bösen Agenturen zu wettern. Das einzige Rezept, das der Branche auf Dauer hilft, ist:

- Mitglied zu werden in den etablierten Übersetzerverbänden und dort mitarbeiten, um diese zu stärken
- Fortbildung/Spezialisierung/Professionalisierung
- Nein sagen zu Aufträgen, die schlecht bezahlt werden oder außerhalb des eigenen Fachbereichs liegen
- Anfänger und Studenten unterstützen, damit sie in die Branche rein wachsen können, ohne dass sie Opfer der Hyänen und Aasgeier in unsere Branche werden.

In diesem Sinne frohes Schaffen für das Jahr 2014, und nicht vergessen, im August zum 20. Weltkongress der FIT in Berlin und im Oktober zur MedTranslate 2014 in Freiburg zu kommen.

One thought on “Eindrücke und Trends 2013/2014

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